Schulsenator Rabe zur Kritik der Elternkammer an der Ganztags-Schulreform

15 Dez

„Ich bin zuversichtlich, dass wir die Kritikpunkte ausräumen können“, erklärte Schulsenator Rabe heute mittag  am Rande einer Pressekonferenz zu der Kritik und den Forderungen der Hamburger Elternkammer in Hinblick auf seine Ganztags-Schulreform und der Ganztägigen Bildung und Betreuung, GBS, an  den Grundschulen.

Die Elternkammer hatte in einer Stellungnahme eine umfangreiche  Mängeliste erstellt, zahlreiche Verbesserungen bei der Ganztags-Reform und GBS gefordert, und eine flächendeckende Einführung der ganztägigen Bildung und Betreuung an Grundschulen abgelehnt. Zu ihren Forderungen gehört u.a. der Erhalt von vielfältigen Schulformen, Halbtagsschulen, Ganztagsschulen und GBS in zumutbarer Entfernung  von Familien, deutlich bessere Rahmenbedinungen in Punkto Ausstattung und Betreuungsschlüssel,  Verbesserungen für Inklusion und Vorschulkinder,  sowie flexible Abholzeiten.

Auf die Frage, ob die Einführung der Ganztagsschule und GBS nicht wie von der Elternkammer gefordert, verschoben werden müßte, erklärte Ties Rabe heute, „wenn wir die Punkte nicht erledigt hätten, müßten wir verschieben“.  Einiges sei derzeit in Vorbereitung und werde demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt, erklärte er, ohne Details zu nennen.

Für die Grundschulen, denen er nur noch bis Ende Dezember Zeit läßt, eine von vier Formen von Ganztagsschule zu wählen, um dann im nächsten Schuljahr damit anzufangen, kommt diese Erklärung allerdings zu spät.

Über den Punkt Flexibilität der Abholzeiten bei der künftigen schulischen Nachmittagsbetreuung soll heute in der Bürgerschaft abgestimmt werden. Dazu liegen zwei Anträge von CDU und SPD vor. Viele Eltern, insbesondere viele Mütter, fordern, dass sie ihre Kinder auch an den Schulen wie bisher in den Horten früher als 16 Uhr abholen können.

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Eine Antwort to “Schulsenator Rabe zur Kritik der Elternkammer an der Ganztags-Schulreform”

  1. Peter Paula Dezember 16, 2011 um 8:36 am #

    Sorry, aber „Vertrauen Sie uns, wir wissen was wir tun“ reicht nicht. Dafür haben die Verantwortlichen in den Behörden uns schon zu oft enttäuscht. Seit zwei Jahren werden Versprechungen nicht eingehalten, wird gelogen, bewegt man sich nur wenn es massive Proteste gibt.

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