Wg. SEPL – Elternprotest aus Allermöhe

26 Okt

Proteste von Eltern des Gymnasiums Allermöhe, die Kirschsblog heute erreicht haben, zeigen: Der SEPL ist aus Sicht einiger Eltern nicht so erfreulich ausgefallen ist, wie es gestern bei der Pressekonferenz schien. 

Eltern des Gymnasium Allermöhe sind nach der Veröffentlichung des SEPL geschockt und enttäuscht. Auf Seite 77 im Kapitel Bergedorf des SEPL haben Sie gestern erfahren:

„Die Clara-Grunwald-Schule soll fünfzügig geführt werden Sie wird komplett in den Walter-Rothenburg-Weg umziehen“.

Die Clara Grunwald Schule ist eine intregrative Grundschule mit 500 Kindern in 19 jahrgangsübergreifende Klassen im Neubaugebiet Neuallermöhe-West. Mit der Entscheidung für den Umzug dieser Grundschule in die Walter – Rothenburg – Weg  waren monatelange Bemühungen seitens des Gymnasiums, ihre viel zu kleine Schule zu erweitern, offenbar auf Sand gebaut. Denn auch die Eltern des Gymnasiums mit insgesamt 800 Schülern hatten auf die Räume im Walter – Rothenburg – Weg gehofft. Dort befindet sich ein großes Schulgebäude, das leersteht: Wand an Wand mit dem Gymnasium Allermöhe. Zumindest einige Räume könnten sie doch für ihre Schule nutzen, so die Hoffnung der Eltern. Ihr Kommentar zum SEPL zeigt, wie groß jetzt die Enttäuschung ist: 

 „Ja, ja, jetzt haben wir es endlich auch hochoffiziell. Die kleine vierzügige Clara-Grunwald-Grundschule, Hätschelkind unserer ehemaligen Schulsenatorin, zieht um. Sie residiert dann nur durch Glaswände und -türen von uns getrennt in Räumlichkeiten, die vor knapp 15 Jahren für ein 6-zügiges weiterführendes Schulzentrum Allermöhe konzipiert waren, locker Platz für 1200 Schüler: große Cafeteria, gute Küchensituation, 3-Feld-Sporthalle + 1-Feld-Halle, Fachraumtrakt, u.s.w.. Da können wir dann gratulieren, wir? Wer sind eigentlich wir? Ach ja, da ist ja noch was, das Gymnasium Allermöhe: 4-zügig geplant und damit genau 1/3 kleiner als die Nachbarn, knapp 800 Schüler in jetzt rhythmisierter Ganztagsschule, Cafeteria mit 25 Sitzplätzen, keine Pausenräume, 31 Kinder in winzigen Klassenzimmern,……Neidisch? Vielleicht! Seit Monaten betteln wir um ein winzig kleines Stück von dem riesigen Kuchen unmittelbar nebenan. Man müßte doch nur ein paar Wände verschieben, das kostet nicht viel, aber unsere vordringlichsten Probleme könnten aus dem Weg geräumt werden und nebenan würde man es nicht einmal merken. Aber das wollte wohl von den Behördenseppeln keiner hören.“

Die Schulleiterin der Clara – Grunwald – Schule, Angelika Fiedler, ist in der Öffentlichkeit schon länger bekannt. Sie begründete im Jahr 2009 gegenüber der TAZ als damalige Vorsitzende des Grundschulverbandes eine Unterschriftenaktion, in der sie gemeinsam mit 91 Schulleitern einen Appell zur Unterstützung der Primarschulreform der damaligen Schulsenatorin Götsch unterzeichnet hatte. Einen Link zu dem Artikel in der TAZ findet man auf der Homepage der Clara Grünwald Schule. http://www.clara-grunwald-schule.de/images/stories/medienberichte/2009/taz_Februar-2009.de.pdf

Recherchen von Kirschsblog zu der Entscheidung über die künftige Nutzung der Räume im Walter- Rothenburg Weg laufen.

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