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	<description>durch die Wirren der Hamburger Schulpolitik</description>
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		<title>Ties Rabes Schulpolitik zu Lasten von Gymnasiasten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 03:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#000000;">Eltern von Schülern der Gymnasien in Hamburg sind zunehmend verunsichert, besorgt und empört. Auch Lehrer sind irritiert. Denn langsam sickert die Information zu allen Beteiligten durch,  dass SPD Schulsenator Ties Rabe in den letzten Wochen und Monaten viele schulpolitische Entscheidungen zum Nachteil von Schülern der Hamburger Gymnasium getroffen hat. Dabei geht es um die von Schulsenator Rabe eingeführten neuen Regelungen für Schulabschlüsse, für die Wiederholung von Klassen und für den Übergang in die Oberstufe, die nach Abschaffung des Sitzenbleibens in Zukunft gelten sollen.  Mit diesen Regelungen hat  Schulsenator Rabe besondere Hürden zulasten von Schülern der Hamburger Gymnasien geschaffen. Schon im kommenden Schuljahr wird der erste Jahrgang, die jetzige 8. Klassen davon betroffen sein.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Die Benachteiligungen für die Schüler von Gymnasien verstecken sich in einem für Eltern und Schüler schwer durchschaubaren Dickicht von Paragraphen und Verordnungen der soganannten APOs, der Allgemeinen Prüfungsordnungenm die von Schulsenator Rabe seit Mitte 2011 in vielen Punkten geändert wurden</span></strong></p>
<h2><span style="color:#000000;">Die Knackpunkte: </span></h2>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="color:#000000;text-decoration:underline;">Die Realschulprüfung</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Während Schüler von Stadtteilschulen in den 10.Klassen eine Realschulprüfung machen, finden in den 10 Klassen der Gymnasien sogenannte schriftliche und mündliche Überprüfungen mit <strong>deutlich höheren Anforderungen</strong> als bei den viel leichteren Realschulprüfungen in den Stadtteilschulen statt. Diese Ergebnisse der Überprüfungen fließen zu 30 Prozent in die Zeugnisnote des jeweiligen Faches der 10 Klasse ein. Die anderen 70 Prozent der Note ergeben sich aus der gesamten Jahresleistung. Mit der Versetzung in die Oberstufe wird gleichzeitig ein mit dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss erreicht. </span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="color:#000000;text-decoration:underline;">Der Übergang in die Oberstufe</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Besonder hier gelten für Gymnasialschüler nicht nachvollziehbare scharfe Regeln, so die Kritik. Schüler von Gymnasien, die nach der 10. Klasse mit einer Versetzung in die Oberstufe abgeschlossen haben, können an die Oberstufe einer Stadtteilschule wechseln. Allerdings dürfen sie nur in die 12. Klasse wechseln, ein Wechsel vom Gymnasium in die 11. Klasse, die sogenannte „Vorstufe“ vor der Profiloberstufe der Klassen 12 und 13 der  Stadtteilschule ist ihnen nicht gestattet. Ein zusätzliches Jahr Vorbereitungszeit für die Studienstufe </span><span style="color:#000000;"> wird  Gymnasialschülern nicht zugestanden. Eine Einschränkung, die von Lehrern und auch von der Elternkammer heftig kritisiert wird. Denn was diese Regelung besonders unverständlich macht, für die beruflichen Gymnasien gilt diese Einschränkung nicht: In die Vorstufe der beruflichen Gymnasien dürfen Schüler der Gymnasien wechseln.</span> <a href="http://www.luewu.de/gvbl/2012/05.pdf">http://www.luewu.de/gvbl/2012/05.pdf</a> <span style="color:#000000;">, S.27</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Elternkammer brachte Ende 2011 die Kritik an dieser Benachteiligung der Schüler von Gymnasien so auf den Punkt:  Die Möglichkeit eines Übergangs in die Klasse 11 der Oberstufe der Stadtteilschule erscheine „zwingend geboten….zur Vermeidung von Versagenserlebnissen und zum Wohle der Schülerinnen und Schüler und einer bestmöglichen Förderung zum Zwecke des Erreichens höchst möglicher Schulabschlüsse“. Die EK zitierte in diesem Zusammenhang auch den früheren Staatsrat der Schulbehörde. Auch am Gymnasium gebe es einen „Anteil von Schülerinnen, deren Basiskompetenzen nicht für die Studienstufe ausreichen dürften&#8221;, …einige würde vielleicht sogar die Studienstufe abbrechen. „ Einem erheblichen Teil dieser Schülerinnen und Schüler wäre vermutlich mit einem Übertritt in die dreijährige Oberstufe geholfen.“ <a href="http://www.elternkammer-hamburg.de/"><span style="color:#000000;">http://www.elternkammer-hamburg.de/</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Anlass, seine „Fehlentscheidungen…im Interesse des Wohles unserer Kinder &#8230; „ zu korrigieren“, wie von der Elternkammer gefordert, sah Schulsenator Ties Rabe nicht.</span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="color:#000000;text-decoration:underline;">Klassen &#8211; Wiederholungen</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Für Ärger und Verunsicherung sorgt auch die Frage, welche Schüler unter welchen Bedingungen in Zukunft die Klasse 10 wiederholen dürfen. Dies ist in einer weiteren APO geregelt, der APO-GrundSTGY vom 22.Juli 2011.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wiederholungen der Klasse 10 sind demnach auch künftig unter bestimmten Bedingungen möglich,  in Gymnasium und in Stadtteilschulen. Der Vermerk „Versetzung gefährdet“ in Zeugnissen ist wie das Sitzenbleiben abgeschafft. Stattdessen wird es nach Angaben von Lehrern künftig in den Zeugnissen am Ende der 9. Klasse und im Halbjahreszeugnis der 10. Klasse einen besonderen Vermerk geben, wenn Schüler „voraussichtlich“ den Realschulabschluss erreichen. Einen Vermerk gibt es auch, wenn Schüler „vorrausichtlich“ in die Gymnasiale Oberstufe versetzt werden. Haben Schüler einen derartigen Vermerk, schaffen aber den Abschluss oder die Versetzung in die Oberstufe wider Erwarten nicht, können sie die Klasse 10 künftig wiederholen, und damit auch den Abschluss der Klasse 10. <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/3013778/data/apo-grundstgy.pdf"><span style="color:#000000;">http://www.hamburg.de/contentblob/3013778/data/apo-grundstgy.pdf</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Darüber hinaus können Schüler, die den Hauptschul- und den Realschulabschluss</span><span style="color:#000000;"> erworben haben, mit Genehmigung der Behörden die Klasse 10 wiederholen, wenn zu „erwarten ist“ dass sie den jeweils höheren Schulabschluss oder eine Versetzung in die Oberstufe erreichen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass diese Schüler in zwei der drei Fächer Deutsch, Mathematik plus eine Fremdsprache die Anforderungen des höheren Schulabschlusses oder der Versetzung bereits erfüllt haben.<strong></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Diese Regelungen werde vorrausichtlich zu einer Zunahme positiver „Vermerke“ führen, so die Kritik eines Oberstufenkoordinators, um den Schülern die Möglichkeit einer Wiederholung der 10. Klasse nicht zu verbauen.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Was auch daraus folgt: Schüler von Gymnasien ohne positive Vermerke in den Zeugnissen, die in Klasse 10 keine Versetzung in die Oberstufe erreichen, können demnach die 10. Klasse nicht wiederholen und müssen das Gymnasium folglich verlassen. Die Zeugnisnoten der 10. Klasse des Gymnasiums werden in diesem Fall nach einer Umrechnungstabelle in „abschlussbezogene“ Note für den Realschulabschluss umgerechnet. Die Zeugnisnoten werden dabei für den Realabschluss deutlich angehoben. Schlechten Schülern der Mittelstufe an Gymnasien ist damit selbst mit mehreren Fünfen im Zeugnis der 10. Klasse der Realschulabschluss fast immer sicher, auch das kritisieren Lehrer mit Blick auf die Motivation von Schülern der Mittelstufe, die auch bei schlechten Noten nach Klasse 7 das Gymnasium bis zur 10.Klasse nicht verlassen dürfen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Aber: Selbst wenn die auf diese Weise umgerechneten Noten der Schüler von Gymnasien  so  gut sind, das sie die Voraussetzungen für eine Versetzung in die 11. Klasse der Stadtteiloberschule erfüllen, bleibt ihnen diese Möglichkeit trotzdem verschlossen. Ein Wechsel in die 11. Klasse der Stadtteilschule ist für die Schüler der Gymnasien wie gesagt nicht vorgesehen.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;text-decoration:underline;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Zuletzt der Sonderfall „Freiwillige Wiederholung“</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Einige Schüler der Oberstufe der G8 Gymnasien haben bisher gerne die Möglichkeit genutzt, die 11. Klasse freiwillig zu wiederholen, sei es, weil sie sich noch zu jung für das Abi fühlten, so wie ein Hamburger Schülerin erklärte oder um ein freiwilliges 13. Schuljahr für einen Neustart zu nutzen: „Ich würde gerne die 12. Klasse freiwillig wiederholen, um meine LKs und GKs umzuwählen und nochmal von 0 anzufangen“ schreibt zB. ein Schüler in einem Internetforum. Doch diese Möglichkeit wird den Schülern künftig durch Schulsenator Rabe erheblich erschwert. Hintergrund ist u.U. der deutliche Anstieg von Wiederholungen in der Oberstufe von Gymnasium und Stadtteilschule  im letzten Jahr auf fast 7 Prozent in Klasse 11 und auf ca. 8 Prozent in Kl.12.. Wiederholungen kosten Geld!</span> <span style="color:#000000;"><a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3243896/2012-01-17-bsb-herststatistik.html"><span style="color:#000000;">http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3243896/2012-01-17-bsb-herststatistik.html</span></a>)</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Regelungen für die freiwillige Wiederholung wurden mit der neuen APO-AH verschärft. Bisher galt: „ Die Schülerinnen und Schüler können mit Genehmigung der Zeugniskonferenz bis zum Ende des zweiten Semesters der Studienstufe um ein Schuljahr zurücktreten“. <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/1332736/data/bsb-apo-ah-18-03-2009.pdf. "><span style="color:#000000;">http://www.hamburg.de/contentblob/1332736/data/bsb-apo-ah-18-03-2009.pdf</span></a>.  </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Seit dem 26.1. 2012 gilt nun neu: Freiwillige Wiederholungen müssen jetzt von der „zuständigen Behörde“ genehmigt werden. Damit wird gerade für Schüler der Gymnasien mit der verkürzten achtjährigen Schulzeit eine Chance auf individuelles Lernen eingeschränkt, und damit auch die Möglichkeit,  je  nach individuellem Reifegrad und Leistungsstand die Oberstufe um jenes 13. Schuljahr zu verlängern,  das Stadtteilschülern in der dreijährigen Oberstufe selbstverständlich zugestanden wird. Eine Verschärfung, die auch Oberstufenlehrer als ungerecht  kritisieren. Quelle: Dritte Verordnung der Allgemeinen Ausbildungs- und Prüfungsordnung zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, HmgGVBI.Nr.5, S. 26, 26. 1.2012(APO-AH) http://www.luewu.de/gvbl/2012/05.pdf</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wunschkandidat für Viele: Joachim Gauck wird voraussichtlicher neuer Bundespräsident</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 21:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es  bewege ihn sehr, dass ein Mensch &#8220;der noch im finsteren, dunklen Krieg geboren sei und 50 Jahre in einer Diktatur gelebt hat&#8221;, der die Arbeit für die Wiedervereinigung erlebt hat, dass ein solcher Mensch an die Spitze des Staates gerufen werde. &#8220;Die Vorschusslorbeeren möchte ich erst verdienen&#8221;, ergänzte Joachim Gauck gegen 21.30 Uhr gestern abend bei einer Pressekonferenz von Bundeskanzlerin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1761&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Es  bewege ihn sehr, dass ein Mensch &#8220;der noch im finsteren, dunklen Krieg geboren sei und 50 Jahre in einer Diktatur gelebt hat&#8221;, der die Arbeit für die Wiedervereinigung erlebt hat, dass ein solcher Mensch an die Spitze des Staates gerufen werde. &#8220;Die Vorschusslorbeeren möchte ich erst verdienen&#8221;, ergänzte Joachim Gauck gegen 21.30 Uhr gestern abend bei einer Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Spitzenvertretern der vier Parteien, CDU, CSU, FDP und Grüne. In den Gesichtern von Bundeskanzlerin Angela Merkel und denen der versammelten Spitzenpolitiker zeigten sich Freude und Erleichterung. CDU und FDP hatten sich offenbar in dramatischen Verhandlungen geeinigt, Joachim Gauck, den Wunschkandidaten von SPD und Grünen, zur Wahl zum Bundespräsidenten zu nominieren.  Damit ist die Mehrheit für die Wahl von Jochim Gauck zum Bundespräsidenten in der Bundesversammlung gesichert. Eine Entscheidung für Freiheit und Demokratie, das war der gemeinsame Grundtenor aller Politikererklärungen</strong>.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Was ihm unglaublich geholfen habe, erkärte Joachim Gauck, dass sich bei dieser Entscheidung alle zusammengefunden hätten und, so fügte er hinzu, dass ihm Bundeskanzlerin Merkel versichert habe, dass sie ihm auch vor dieser Nominierung  Hochachtung und Zuneigung entgegengebracht habe. Das Wichtigste sei, so Gauck weiter, dass ihm Vertrauen entgegengebracht worden sei. Wichtig für die Zukunft sei ihm vor allem, dass die Menschen &#8220;dieses Land wieder lieben lernten&#8221;, ein Land, in dem sie die &#8221; wunderbare Möglichkeit&#8221; hätten, ein erfülltes Leben zu leben und die Freiheit, zu etwas und für etwas zu leben: &#8220;das nennt man Verantwortung&#8221;. Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Menschen wieder verloren gegangenes Vertrauen gewinnen und Kraft, wieder die &#8220;Haltung von Verantwortung anzunehmen und nicht nur als Zuschauer und kritische Begleiter der öffentlichen Dinge herumzustehen&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Im übrigen habe ihn die Nachricht im Taxi überrascht und er habe noch nicht einmal die Zeit gehabt, sich zu waschen. Er werde weiter als &#8220;reisender Politiklehrer unterwegs sein&#8221;. Er sei kein &#8220;Supermann&#8221; und kein fehlerloser Mensch. Er fühle sich geehrt, und werde sicher irgendwann spät in der Nacht auch beglückt sein, im Moment sei er aber mehr &#8220;verwirrt&#8221;, erklärte Joachim Gauck.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Der Entscheidung für Joachim Gauck soll  innerhalb der Regierungskoaltion eine heftige Auseinandersetzung vorausgegangen sein.  Die FDP habe, so wurde berichtet, auf der Nominierung von Joachim Gauck bestanden und den Bruch der Koalition angekündigt, sollte es nicht zu dieser Nomnierung von Joachim Gauck kommen. </span></p>
<h2><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#000000;text-decoration:underline;"><strong>&#8220;Ein Wunder namens Gauck!&#8221;,</strong></span></span></h2>
<p><span style="color:#000000;">so der Titel der Sueddeutschen zur Nominierung<strong>:</strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wulff-nachfolge-merkel-gauck-soll-bundespraesident-werden-1.1288295"><span style="color:#000000;">http://www.sueddeutsche.de/politik/wulff-nachfolge-merkel-gauck-soll-bundespraesident-werden-1.1288295</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Und die FAZ schreibt: &#8220;Joachim Gauck steht für die unbestechliche, der Wahrheit, aber niemals dem Rachebedürfnis verpflichtete Aufarbeitung des Unrechts in der DDR. Die Freiheit ist sein existenzielles Anliegen&#8221;&#8230;.Mehr über Gauck in: &#8220;Ein linker, liberaler Konservativer&#8221;: </strong><strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/joachim-gauck-ein-linker-liberaler-konservativer-11655777.html"><span style="color:#000000;">&#8220;http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/joachim-gauck-ein-linker-liberaler-konservativer-11655777.html</span></a></strong></span></p>
<h2><strong>Kirschblog freut sich und gratuliert Joachim Gauck zur Nominierung und den Politikern zu dieser Entscheidung.</strong></h2>
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		<item>
		<title>Ergänzung zum GBS Schulausschuss &#8211; Bericht: Demnächst auch Anhörung zu GBS im Schulausschuss der Bürgerschaft</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/15/erganzung-zum-gbs-schulausschuss-bericht-demnachst-auch-anhorung-zu-gbs-im-schulausschuss-der-burgerschaft/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 23:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schulausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat in seiner Sitzung am Dienstag gegen die Stimmen der SPD auch eine Öffentliche Anhörung zum Thema GBS beschlossen. Der Termin der Öffentlichen Anhörung wird rechtzeitig bekannt gegeben. Einsortiert unter:Uncategorized<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1757&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Schulausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat in seiner Sitzung am Dienstag gegen die Stimmen der SPD auch eine Öffentliche Anhörung zum Thema GBS beschlossen. Der Termin der Öffentlichen Anhörung wird rechtzeitig bekannt gegeben.</h2>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://kirschsblog.wordpress.com/category/uncategorized/'>Uncategorized</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kirschsblog.wordpress.com/1757/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kirschsblog.wordpress.com/1757/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1757&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schulausschuss zur Ganztags-Schulreform: Die ganztägige Bildung und Betreuung GBS</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 03:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund drei Stunden ging es um die Details der ganztägigen Bildung und Betreuung, GBS, um Kantinenausbau, Räume, Betreuungsschlüssel, um die Zukunft der Horte, Gebühren und Mittagessen in der geplanten Nachmittagsbetreuung an den Hamburger Grundschulen. Anlass war die große GBS Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft, in der die Fraktion der Linken  dem SPD Senat im Dezember [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1738&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Rund drei Stunden ging es um die Details der ganztägigen Bildung und Betreuung, GBS, um Kantinenausbau, Räume, Betreuungsschlüssel, um die Zukunft der Horte, Gebühren und Mittagessen in der geplanten Nachmittagsbetreuung an den Hamburger Grundschulen. Anlass war die große GBS Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft, in der die Fraktion der Linken  dem SPD Senat im Dezember 98 Fragen zur geplanten Einführung von GBS an den Schulen gestellt hatte. Die Abgeordneten von Schulausschuss und dem Familien-, Kinder und Jugendausschusses der Bürgerschaft nutzten die Gelegenheit, zu vielen Punkten der 41 Seiten umfassenden Antwort des Senats noch einmal bei Schulsenator Rabe nachzuhaken. (Drs.20/2501)<a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/"><span style="color:#000000;">https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/</span></a></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ab August sollen rund 40 Grundschulen mit GBS starten, rund 30 Schulen praktizieren GBS schon. Doch der Kaisersaal im Rathaus war nur spärlich besetzt, als Ties Rabe gewohnt eloquent auch kritische Fragen der Ausschussmitglieder beantwortete.  Er habe die Finanzierung gegenüber den Ganztagsplänen der Vorgängerregierung verbessert, betonte der Schulsenator mehrfach, und  nannte Punkte wie das pädagogische Budget für das Personal, Geld für Mobiliar und Kooperationszeiten von Lehrern und Erziehern. Für den Ausbau von Küchen und Kantinen habe man ferner Investitionen von 100 Millionen vorgesehen, so Rabe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Ergebnisse einer<strong> Befragung der sieben GBS Pilotschulen</strong>, die schon 2010/11 gestartet waren und die er gestern vorgestellt hatte, hätten ihm „Rückenwind“ gegeben, erklärte er. &#8220;Die Eltern finden das Angebot gut&#8221;. Auf Kritik von Eltern an dieser Befragung ging er nicht ein: So hatte heute Sabine Buhk vom Landeselternausschuss LEA kritisiert, dass das Mittagessen  von den befragten Kindern an den GBS Pilotschulen &#8220;sowohl von den äußeren Bedingungen (Lärm, Raum usw.) als auch von der<strong> Qualität des Essens</strong>&#8221; her als &#8220;mittlere Katastrophe&#8221; bewertet worden sei. Die Elternvertreterin  hatte auch darauf hingewiesen, dass 49 Prozent der Kinder erklärt hatten, dass die Räumen nicht gut seien oder „so gehen“, 38Prozent der Kinder hätten erklärt, dass nicht genug Platz zum Ausruhen sei, 44 Prozent fanden die Räume nicht gemütlich.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die <strong>Raumsituation</strong>, betonte dagegen Schulsenator Ties Rabe im Ausschuss, werde von den &#8220;Betroffenen nicht als Zumutung empfunden&#8221;, sie seien mit der &#8220;Raumsituation&#8221; vielmehr sehr zufrieden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kritik an der positiven Auslegung der Befragungsergebnisse durch den Schulsenator  äußerte der Schulausschuss-Vorsitzende Walter Scheuerl. Er wies darauf hin, dass  77 Prozent der Kinder in der Befragung erklärt hatten, sie seien insgesamt mit der Schule zufrieden, dass aber nur 44 Prozent mit der Nachmittagsbetreuung zufrieden waren. Eltern hätten außerdem erheblichen Nachbesserungsbedarf  beim GBS Nachmittagsangebot festgestellt. Ties Rabe erwiderte, 48 Prozent der Kinder hätten in Hinblick auf das Nachmittagsangebot  mit „weiß nicht“ geantwortet.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kritische Nachfragen gab es auch von Seiten der GAL. Die Abgeordneten Christiane Blomeke bemängelte, dass die monatlich zu leistenden <strong>Gebühren für die Ferienbetreuung</strong> insgesamt zu hoch seien, eine Familie mit zwei Kindern müsse zB. 480 Euro für drei Wochen Ferienbetreuung zahlen. Ties Rabe erklärte, im Hort sei es teurer. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die <strong>sozial gestaffelten Mittagessenspreise</strong> werde es für von der Vorschule bis zur 4.Klasse der Grundschule geben, erklärte der Schulsenator auf eine Frage von Stefanie von Berg, GAL. Für die Gruppe von ca.1500 Kinder der Klassen 5 bis 8 bis zum Alter von 14 Jahren, die derzeit nachmittags im Hort seien, werde es künftig keine Staffelung der Essenspreise geben. &#8220;Belastete Kinder&#8221; bekämen aber Beiträge zurückerstattet.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Punkt, der in den Fragen der Abgeordneten immer wieder auftauchte: Die <strong>Flexibilität bei der Nachmittags-Betreuung</strong>. &#8220;Wir sind im Gespräch, welche Flexibilität möglich ist&#8221;, erklärte Ties Rabe dazu. Man müsse  abwägen, zwischen dem Wunsch der Eltern nach flexiblen Betreuungszeiten einerseits, und dem &#8220;energischen Anspruch auf qualitativ hochwertigen Angebote&#8221; andererseits. Das seien zwei gegenläufige Interessen, die aber oft von denselben Eltern erhoben würden. Man sei im Gespräch mit den Trägern, um &#8220;beiden Interessen gerecht zu werden&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nach dem <strong>Ausbau der Küchen und Kantinen</strong> gefragt, erklärte Ties Rabe, es seien 119 Standorte inspiziert worden. Es würden mehrere Kategorien von Kantinen gebaut. 1. Kantinen in 45 Schulen, die bis zum Sommer fertig würden. 2. Kantinen, die im Jahr 2013 fertig würden. 3. umfangreiche Bauarbeiten, die länger dauern würden. In diesem Fällen werde es zunächst Provisorien geben, einige davon seien &#8220;ordentlich&#8221;, andere &#8220;schwierig&#8221;. Da einige Schulen &#8220;vielleicht in den nächsten Jahren noch keine Ganztagsschule werden&#8221;, Schulen, „die erst in sechs Jahren ausgebaut werden&#8221;, überlege man jetzt, Mittel dort zu investieren, wo es nötig sei, also in die Schulen, &#8220;die jetzt schon Ganztagsschule sind&#8221;. Auf jeden Fall werde es keine Produktionsküchen geben. Man solle das Essen von Caterern, das in Aufwärmküchen zubereitet werde, nicht &#8220;verteufeln&#8221; oder meinen, dass dieses Essen keine Vitamine enthalte, erklärte er. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eine neue ernährungswissenschafltichen Untersuchung von Schulkantinen hatte in diesem Zusammenhang  kürzlich ergeben, dass mehr als 90 Prozent der deutschen Schulkantinen Qualitätsmängel haben. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kritisieren die Wissenschaflter, das Essen in Schulkantinen sei fade, verkocht und es fehle an Vitaminen. <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/schulkantinen-das-kind-muss-essen-11637925.html"><span style="color:#000000;">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/schulkantinen-das-kind-muss-essen-11637925.html</span></a> . Der Platz in den Kantinen sei im Übrigen so bemessen, so Ties Rabe, dass jeweils rund ein Drittel der Kinder gleichzeitig essen könne.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es werde mit der Einführung von Ganztagsschule zu Problemen mit der vielfältigen<strong> außerschulischen Angebots-Struktur kommen, zB. </strong><strong>in Kirchen oder </strong> im Leistungsunterricht zB. im Bereich Musik, erklärte der schulpolitische Sprecher der CDU Fraktion, Robert Heinemann, und brachte das so auf den Punkt. &#8220;Wo bleiben die Kinder?&#8221; Für diesen Zweck werde ein zweiter  runder Tisch geplant, erklärte dazu ein Vertreter der Sozialbehörde. Dort werde man mit allen Beteiligten darüber sprechen, welche Angebote an die Schule kommen können, bei der Jugendmusikschule  werde auch über Modelle nachgedacht. &#8220;Das ist im Moment offen&#8221;, ergänzte Ties Rabe. &#8220;Hier müssen wir aufpassen, dass uns diese Angebote nicht wegbrechen&#8230;. Wir müssen institutionell dafür sorgen, dass dies beim Ganztag sichergestellt wird&#8221;. Er stelle sich auf keinen Fall vor, dass Schule alles an sich zieht, sondern dass sie sich vernetzt. Bei allen Beteiligten sei eine &#8220;Haltungsänderung&#8221; nötig, sagte Ties Rabe und beschwor den &#8220;Geist der Zusammenarbeit&#8221;. Man müsse den Stadtteil integrieren, erklärte er, das sei aber ein langer Prozess.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kritische Fragen der Abgeordneten betrafen den <strong>Betreuungsschlüssel</strong> bei der Nachmittagsbetreuung. Der Schlüssel von 21 Kindern pro Erzieher werde durch das pädagogische Budget reduziert, ebenso dadurch, dass nicht immer alle Kinder an allen Tagen da sein würden, sagte Ties Rabe. Das Problem seien aber die Tage, an denen alle Kinder da sind, erklärte darauf Mehmet Yıldız , Linke.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Thema schließlich tauchte in den Fragen an diesem Abend immer wieder auf: Die Frage, ob es auch künftig ein <strong>Nebeneinander von Nachmittagsbetreuung in den GBS Ganztagsschulen und in Horten geben und damit auch Kita-Gutscheine geben wird. </strong>Walter Scheuerl wies auf die Entscheidung von Sozialsenator Scheele hin, auch künftig nach 13 Uhr die Kinderbetreuung durch Tagesmütter und -Väter zu finanzieren. Wenn dieses Angebot einer Betreuung in kleineren Gruppen als wichtig und wertvoll bezeichnet werde und erhalten bliebe,  müßte das doch auch für die Horte gelten, erklärte er unter Verweis auf ein Wahlrecht der Eltern bei der Betreuung.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Die Planung sei noch nicht abgeschlossen, erklärte darauf Ties Rabe, daran werde noch gearbeitet, auch an den rechtlichen Grundlagen. Horte und Ganztagsschulen auf Dauer parallel bestehen zu lassen, &#8220;mache aber keinen Sinn&#8221;, so Ties Rabe, dies sei eine &#8220;Übergangslösung&#8221;.  Mit seiner Begründung machte er dann klar, dass es dem SPD Schulsenator in dieser Frage nicht um pädagogische Gründe geht. Man wolle 10 000 neue Ganztagsangebote schaffen. Dies werde durch die Doppelnutzung von Schulräumen finanziert. Die Gebäudekosten würden dadurch reduziert, das sei ein Effizienzgewinn. „Wenn wir Horte weiterbestehen lassen, muss man dagegen zweimal große Gebäudekomplexe finanzieren“, fuhr er fort, dann fehle das Geld für weitere Ganztagsangebote. Langfristig würden keine anderen Angebote gebraucht, &#8220;weil wir Ganztagsschulen haben&#8221;.</span></strong></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nach der Gruppengröße wurde nicht gefragt &#8211; Schulsenator Rabe stellt Ergebnis der Befragung von GBS Pilotschulen und neues Gebührensystem vor</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/13/nach-der-gruppengrose-wurde-nicht-gefragt-schulsenator-stellt-ergebnis-einer-befragung-von-gbs-pilostschulen-und-neues-gebuhrensystem-gestellt/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Gruppengröße bei GBS käme es nicht so sehr an &#8211; das sei ja auch in Hinblick auf die Auswirkungen von Klassengrößen in der Schule schon bekannt. Die Frage nach der Gruppengröße sei im Rahmen dieser Befragung auch gar nicht möglich gewesen. Das erklärte Dr. Monika Renz, Leiterin des Evaluationsbüros am Landesinstitut LI. Sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1713&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Auf die Gruppengröße bei GBS käme es nicht so sehr an &#8211; das sei ja auch in Hinblick auf die Auswirkungen von Klassengrößen in der Schule schon bekannt. Die Frage nach der Gruppengröße sei im Rahmen dieser Befragung auch gar nicht möglich gewesen. Das erklärte Dr. Monika Renz, Leiterin des Evaluationsbüros am Landesinstitut LI. Sie ist eine von zwei Autorinnen der &#8220;Evaluierung“ der GBS Pilotschulen der ganztägigen Bildung und Betreuung“, GBS, in Hamburg, die Schulsenator Rabe heute Mittag der Öffentlichkeit vorstellte.  Der 70-seitige Bericht stellt die Ergebnisse von Eltern- und Schülerbefragungen, Interviews mit pädagogischem Personal und statistischen Erhebungen an sieben Pilotschulen zusammen, die schon im Jahr 2010/11 gemeinsam mit Jugendhilfeträgern mit GBS begonnen haben.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Rund 40 Prozent der Schüler haben an der schulischen Nachmittagsbetreuung, GBS, der Pilotschulen teilgenommen, so Ties Rabe. Das zentrale Ergebnis der Eltern-Befragung:  Auf einer Skala von eins bis vier erreiche der Satz, &#8220;Ich finde, mein Kind ist in der Ganztagsschule in guten Händen&#8221; einen Zustimmungswert von 3,04. Das seien „ordentliche Zustimmungspunkte!“, so bewertete Ties Rabe dieses Ergebnis. &#8220;Die Eltern sind mit dem Angebot zufrieden&#8221;. Die Eltern waren unter anderem nach ihren  Motiven für die Teilnahme an GBS gefragt worden. Wichtigstes Motiv: Die Eltern wollten die Berufstätigkeit mit der Familie vereinbaren. Außerdem wollten die Eltern, dass &#8220;ihre Kinder zusammen mit anderen glücklich spielen können&#8221;, erklärte der Schulsenator. Ein weiterer Grund: die  „sinnvollen Angebote“. Eltern hätten hohe Ansprüche an das Angebot, dies sei bei GBS höher als beim Hort. Allerdings gebe es an diesem Punkt noch eine Baustelle, die &#8220;Qualität muß steigen&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kritisch sähen die Eltern die Qualität des Mittagessens, für die viele Eltern auch mehr Geld ausgeben würden. Wenig kritisch dagegen seien Eltern in der Frage der Raumsituation. Anders als bei &#8220;Funktionären&#8221; und &#8220;Gremien&#8221; gebe es da offensichtlich eine &#8220;große Zufriedenheit&#8221;. Allerdings wünschten sich die beteiligten Kita-Leitungen ihrer Befragung zufolge mehr &#8220;Kuschelecken&#8221;. Die beteiligten Schulleitungen und Horte bewerteten ihre Zusammenarbeit positiv, so Ties Rabe. Die Kinder hätten in den Fragebögen die Wahl zwischen drei verschiedenen Smiley Gesichtern gehabt und meist das lächelnde Gesicht gewählt. Ausnahmen  seien die Themen Hausaufgaben und Spielsachen. Kinder wollten ihre Spielsachen mitnehmen und bei der Auswahl von Spielsachen beteiligt sein. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Was Ties Rabe dabei nicht erwähnte: Die Antwortern der Kinder fielen bei der Frage &#8220;Wie gefällt dir der Nachmittag in der Schule&#8221; insgesamt kritisch aus. Weniger als die Hälfte der Kinder (44Prozent)  wählte die positiv lächelnden Smiley, die Mehrheit dagegen wählte das &#8220;Weiß nicht&#8221; Smiley (48 Prozent), acht Prozent wählte sogar ein maulendes Smiley, das heißt diese Kinder fühlen sich in der schulischen Nachmittags-Betreung nicht wohl.</span></p>
<p><strong></strong><span style="color:#000000;"><strong>Der Begriff&#8221; Evaluation&#8221; sei ein bißchen hochgegriffen, erklärte dann Martin Peters vom paritätischen Wohlfahrtsverband, es handele sich eher um eine &#8220;Sachstandsbeschreibung&#8221;. Dem stimmte auch Monika Renz zu. Sie erklärte auf Nachfrage, viele Fragen nach der Qualität der Betreuung seien in den Befragungen nicht gestellt worden: Nicht gefragt wurde demnach, wer die Kinder betreut, pädagogische Fachkräfte oder Honorarkräfte, nicht gefragt wurde nach der Fluktuation der Betreuer. Nicht gefragt wurde, ob Kinder in der Betreuung am GBS Nachmittag feste Bezugspersonen haben, und auch die Frage der Gruppengröße, s.o., war nicht dabei..</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es gebe aus der Sicht des paritätischen Wahlfahrtsverbandes bei GBS zwei Zielkonflikte: Einmal den Zielkonflikt zwischen flexiblen Abholzeiten, die von Eltern immer wieder gefordert werden, und dem &#8220;besten Angebot&#8221; bei GBS, erlärte dann Martin Peters. „Den werden wir so nicht auflösen können“. Ein zweiter Zielkonflikt bestehe zwischen dem Wunsch der Eltern nach vielzähligen Angeboten und den Vorstellungen von Kindern, die sich auch einmal wünschten &#8220;hei, lass mich spielen, ich will auch mal keinen Erzieher sehen&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Einführung von Ganztagsschule in der Fläche sei sehr wichtig, und ein &#8220;Glücksfall für den Sozialraum&#8221;, so schließlich die Vertreterinnen einer Pilotschule, Frau Knopper, Schulleiterin der Schule Arp-Schnittger-Stieg und die Vertreterin des Kooperationspartners der Schule, Frau Bartels von der Kita Este. In der Zusammenarbeit aller beteiligter Kitas, Verbände und Schulen sehen sie die Perspektive von Ganztagsschulen als &#8220;Bildungszentrum in einem Haus&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Studie gebe wichtige Hinweise darauf, wo noch Verbesserungen nötig seien, erklärte Ties Rabe. Dem habe man schon in vielen Punkten Rechnung getragen, so gebe es zusätzliche Mittel für die noch bemängelte Kooperation von Schule und Hortträger, den Ausbau für Kantinen, die Doppelnutzung von Räumen. Kirschsblog hat darüber berichtet. (27.1).</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Die Frage, ob es künftig eine Wahlfreiheit zwischen GBS Schule und Hort geben werde, wie im §18 des kürzlich unterschriebenen Landesrahmenvertrags GBS vorgesehen, wollte Ties Rabe nicht eindeutig beantworten. „Das ist noch nicht entschieden, darüber denken wir zur Zeit nach“, erklärte er. Ähnlich auch die Antwort auf eine kleine Anfrage zum Thema in der Bürgerschaft, die seit heute vorliegt: </strong><strong>„ </strong><strong>Die Planungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen“</strong>.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong><a title="http://www.walterscheuerl.de/resources/Senatsantwort_20_3115__Hort_GBS.pdf" href="http://www.walterscheuerl.de/resources/Senatsantwort_20_3115__Hort_GBS.pdf"><span style="color:#000000;">http://www.walterscheuerl.de/resources/Senatsantwort_20_3115__Hort_GBS.pdf</span></a></strong><strong></strong></span></p>
<h2><span style="color:#000000;"><strong>Das gestaffelte Gebührensystem für Randzeiten, Ferien und Mittagessen</strong></span></h2>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Der Schulsenator stellte dann das angekündigte gestaffelte Gebührensystem für die GBS Betreuung in den Ferien und Randzeiten vor, also in der Zeit von sechs bis acht Uhr morgens und 16 bis 18 Uhr abends. </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Während die Betreuung in den der GBS Kernzeit von 13 bis 16 Uhr kostenlos ist, werden für diese zusätzlichen Betreuungszeiten Gebühren erhoben. Diese Gebühren werden künftig sozial gestaffelt sein. Je nach Einkommen und Kinderzahl sinkt die Gebühr um 25%, 50%, 70% und 80% des Höchstsatzes. Dasselbe gilt für die Kosten für das Mittagessen. Der Preis für ein Essen beträgt 3.50 Euro und sinkt nach derselben sozialen Staffelung wie die Gebühren. Für Kinder im Leistungsbezug ist das Essen kostenlos. Geschwisterkinder bezahlen weniger, nämlich 33,3 %, für das zweite, und 20 % für das dritte Kind. Es werde eine Bezahlung mit Chips entwickelt, die die Kinder beim Essen vorzeigen und von dem der jeweils errechnete Betrag für das Essen abgezogen werde, erklärte Ties Rabe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Für die Vorschule, ergänzte er, gelten generell Gebühren, auch für die Kernzeiten. Die Gebühren von Kita und GBS seien gleich hoch, um einen Disput zwischen beiden Betreuungs-Anbietern zu vermeiden, zwischen denen Eltern von Vorschülern künftig wählen könnten. Die Gebührensysteme, so Ties Rabe, würden nach dem Sommer eingeführt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">In der künftigen GBS zahlt niemand mehr als im Hort, erklärte Ties Rabe schließlich, was zu kritischen Nachfragen führte. Denn wie sich aus Gebührentabelle errechne, so eine Journalisten, zahlten Eltern künftig in den Ferienzeiten bis zu 480 Euro, das sei weit mehr als im Hort.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kritik gab es schließlich auch von Seiten Verbände. Martin Petes bemängelte die vorgesehenen Regelungen für das Mittagessen, das künftig meist von Caterern kommen und in den Aufwärmküchen in den Schulen erhitzt werden soll. Aus Sicht des paritätischen Wohlfahrtsverbandes &#8220;verschenken wir eine wesentliche Qualität&#8221;, da das Essen nicht in Produktionsküchen in den Schulen gekocht werden solle. &#8220;Das wäre ein Euro teurer, da gibt es eine politische Entscheidung, die bedauern wir&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Hier die Gebührentabelle:</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die in der Tabelle genannten Gebühren sind Monatsbeträge, die 12 Monate im Jahr zu zahlen sind. Sie gelten für den Vollzahler (100%) ohne Ermäßigung. Die einzelnen Leistungsmodule ergeben addiert die zu zahlende Monatsgebühr.</span></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td colspan="2"><span style="color:#000000;"><strong>Leistungsmodule</strong></span></td>
<td><span style="color:#000000;">Monatsgebühr für Vollzahler (100%)</span></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4" valign="top"><span style="color:#000000;"><strong>Während der Schulzeit</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Frühbetreuung</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">06-07 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">30 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Frühbetreuung</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">07-08 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">30 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Kernzeit</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">13-16 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">gebührenfrei</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Spätbetreuung</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">16-17 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">30 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Spätbetreuung</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">17-18 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">30 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4" valign="top"><span style="color:#000000;"> <strong>Während der Ferien (pro gebuchter Woche)</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Ferienbetreuung</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">8-16 Uhr</span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">7,50 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span style="color:#000000;"> </span></td>
<td valign="top"><span style="color:#000000;">Ferienbetreuung mit Randzeiten</span></td>
<td><span style="color:#000000;">max. 6 bis 18 Uhr</span></td>
<td><span style="color:#000000;">10 Euro</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color:#000000;">Für die Vorschüler betragen die Gebühren für Betreuungszeiten nur 40% der Beträge aus der Gebührentabelle (12 Euro pro Randzeitenstunde). Zusätzlich zahlen alle Vorschüler für die Betreuungszeit von 13 bis 16 Uhr eine Grundgebühr von 5 Euro.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Fallbeispiel nur Betreuung: </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eltern buchen für ihr Schulkind eine Spätbetreuung von 16 bis 18 Uhr, für Höchstzahler werden dann 2 mal 30 Euro fällig. Zudem werden 8 Wochen Ferien mit Randzeiten gewünscht. Dafür werden 8 mal 10 Euro fällig. Daraus ergibt sich eine monatliche Gebühr für Höchstzahler von 140 Euro.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><a href="http://li.hamburg.de/contentblob/3288546/data/download-gbs-evaluation.pdf"><span style="color:#000000;">http://li.hamburg.de/contentblob/3288546/data/download-gbs-evaluation.pdf</span></a></span></p>
<div><span style="color:#000000;"> </span></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Nach dem Tod von Chantal &#8211; Zwei Rücktritte und drei mächtige Politiker: Markus Schreiber, Johannnes Kahrs, Olaf Scholz</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/10/rucktritt-des-bezirksamtsleiters-markus-schreiber-johannnes-kahrs-olaf-scholz-drei-machtige-politiker-und-ein-der-tod-eines-madchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Rücktritte an einem Tag? Nach dem Rücktritt von Markus Schreiber wurde gestern Abend überraschend ein zweiter Rücktritt angekündigt. Der SPD Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs werde von seinem Vorsitz des Jugendhilfehausschusses im Bezirk Mitte zurücktreten, so war auf der Homepage des Obdachlosen-Magazins Hinz und Kunzt zu lesen. http://www.hinzundkunzt.de/ Der Druck auf Olaf Scholz war offensichtlich sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1689&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Zwei Rücktritte an einem Tag? Nach dem Rücktritt von Markus Schreiber wurde gestern Abend überraschend ein zweiter Rücktritt angekündigt. Der SPD Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs werde von seinem Vorsitz des Jugendhilfehausschusses im Bezirk Mitte zurücktreten, so war auf der Homepage des Obdachlosen-Magazins Hinz und Kunzt zu lesen. </strong><a href="http://www.hinzundkunzt.de/"><span style="color:#000000;">http://www.hinzundkunzt.de/</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Der Druck auf Olaf Scholz war offensichtlich sehr groß. Immer drängender wurden zuletzt die Fragen nach der politischen Verantwortung für den Tod der 11 jährigen Chantal, die vor drei Wochen in Wilhelmsburg an einer Methadonvergiftung starb. Immer heftiger wurde auch die Kritik am Bezirk Mitte und dessen Jugendamt, das Chantal Pflegeeltern anvertraut hatte, die Methadon bekamen, und in deren Wohnung Methadon Tabletten gefunden wurden. Nach dem Tod des Mädchens drohe die SPD Hamburg in eine Vertrauenskrise zu stürzen, hatte schon am Donnerstag die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, und dann am Freitag für Leser in ganz Deutschland eine Analyse</strong> <strong>des mächtigen “ Systems Johannes Kahrs“ in der SPD Hamburg nachgereicht</strong>. <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-in-hamburg-das-system-kahrs-11643624.html"><span style="color:#000000;">htt</span></a><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-in-hamburg-das-system-kahrs-11643624.html"><span style="color:#000000;">p://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-in-hamburg-das-system-kahrs-11643624.html</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Der SPD Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs ist seit 18 Jahren Vorsitzender des Jugendhilfehausschusses im Bezirk Mitte. Die FAZ beschreibt das mächtige &#8220;System &#8221; von Abhängigkeiten und gegenseitigen Verpflichtungen eines Kreises von Vertrauten in der SPD Hamburg, die in festem „Korpsgeist….beinahe bedingungslos“ dem SPD Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs folgten. Das &#8220;System Kahrs&#8221; sei ein &#8220;Rettungsschirm&#8221; für Markus Schreiber, so hatte noch vor einer Woche auch das Abendblatt getitelt,  selbst Olaf Scholz als &#8220;der mächtigster Politiker im Rathaus kann seinen vermutlich umstrittensten Parteifreund nicht loswerden&#8221;. </strong><a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article2178657/Markus-Schreibers-Rettungsschirm-heisst-Kahrs.html"><span style="color:#000000;">http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article2178657/Markus-Schreibers-Rettungsschirm-heisst-Kahrs.html</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gestern Abend bahnte sich dann eine kleine Sensation an. Nachdem am Nachmittag einer der Vertrauten von Johannes Kahrs, Markus Schreiber, seit 10 Jahren Bezirksamtsleiter im Bezirk  Mitte, von seinen Amt zurückgetreten war, wurde auch der Rücktritt von Johannes Kahrs als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Bezirk Mitte angekündigt. Er werde aber Kreisvorsitzender bleiben, hieß es bei Hinz und Kunzt. Sollte sich dieser Rücktritt bewahrheiten, hätte sich damit Olaf Scholz als „mächtigster Mann im Rathaus“, anders als von FAZ, Abendblatt und vielen Kennern erwartet, unter dem Druck der Öffentlichkeit gegen das mächtige SPD &#8220;System Kahrs&#8221; durchgesetzt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gemeinsam mit dem Bürgermeister hatte gestern Markus Schreiber im Rathaus seinen Entschluss vor der Presse begründet. Nach einem &#8220;ausführlichen Gespräch mit dem Bürgermeister&#8221; übernehme er mit seinem Rücktritt &#8220;die politische Verantwortung für die Versäumnisse seines Amtes im Zusammenhang mit dem Tod von Chantal&#8221;, so Schreiber. „Der Tod eines 11jährigen Mädchens unter den Augen meines Jugendamtes und meines Bezirksamtes belastet mich so stark, dass ich nicht mehr Bezirksamtsleiter sein will“, erklärte Markus Schreiber sichtlich bewegt vor vielen Kameras und Mikrophonen. Er habe sich „zunächst“ auf Aussagen seiner Mitarbeiter verlassen, fuhr Schreiber fort, dass es Chantal noch „kurz vor ihrem Tod körperlich gut“ ging. „Es war natürlich nicht gut“, fuhr er fort.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">„Der Tod des Mädchens macht uns alle tief betroffen“….erklärte Bürgermeister Scholz neben ihm. „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Kinder in unserer Stadt zu Schaden kommen oder gar sterben, vor allem, wenn sich bereits staatliche Stellen darum kümmern“.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Markus Schreiber erklärte gestern, er wolle mit seinem Schritt Schaden von Bezirksamt, Senat, Bürgermeister und von der SPD Hamburg abwenden. „Der Schritt ist konsequent und in hohem Maße anständig“, erklärte dazu Bürgermeister Olaf Scholz. Wie groß die Befürchtungen gewesen sein müssen, dass Bürgermeister und SPD Hamburg Schaden nach dem Tod von Chantal Schaden nehmen könnten, zeigt jetzt der voraussichtliche Rücktritt von SPD Urgestein Johannes Kahrs. Die Rücktritte erscheinen jetzt wie ein „Rettungsschirm für Bürgermeister Olaf Scholz“.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dieser Tag sei kein Schlusspunkt, erklärten Olaf Scholz und Markus Schreiber gestern. Die Zusammenarbeit mit freien Trägern und die milieunahe Unterbringung in der Jugendhilfe müßten grundlegend geändert werden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Fragen, wieso das nicht früher geschehen sei, waren gestern nicht mehr zugelassen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die CDU begrüßte gestern die Entscheidung von Markus Schreiber. Sie fordert aber auch schon länger den Rücktritt von Johannes Kahrs und kritisierte gestern noch einmal das „System Kahrs“. Die Mittel in der Jugendarbeit im Bezirk Mitte seien nach parteilicher Zugehörigkeit und Wohlverhalten vergeben worden, so die Kritik des CDU Fraktionsvorsitzenden Dietrich Wersich. „Wer nicht nach Kahrs funktionierte, der bekam nichts“.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gefragt, wie er dazu stehe, dass nun ein weiterer Kahrs-Vertrauter, Andy Grote, als Nachfolger für Markus Schreiber im Gespräch sei, erklärte Dietrich Wersich gestern, als Leiter dieses Amt werde jetzt eine unabhängige Person benötigt. Alle Parteien sollten sich zusammensetzen und sich auf eine neutrale Ausschreibung der Stelle einigen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Jetzt gehe es erst einmal darum, fachliche Dinge und die Jugendhilfestrukturen im Bezirk Mitte zu prüfen, so gestern der Fraktionsvorsitzende der GAL, Jens Kerstan. Man könne auch die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses überlegen, antwortete Kerstan auf die Frage eines Journalisten. Eine Forderung, die in den letzten Tagen auch in einigen Kommentaren und und im Internet erhoben wurde: Die erschreckenden Misstände und Fehlentscheidungen im Jugendamt  Mitte durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss sorgfältig zu untersuchen und aufzuklären &#8211; damit sie sich nicht wiederholen.</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tagesmütter und -Väter werden trotz Ganztagsschule nachmittags weiter finanziert: Wichtige Entscheidung für die Wahlfreiheit</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/08/tagesmutter-und-vater-werden-trotz-ganztagsschule-nachmittags-weiter-finanziert-wichtige-entscheidung-fur-die-wahlfreiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch nach dem Jahr 2013 wird es in Hamburg für Eltern von Schulkindern eine Wahlfreiheit zwischen Kinderbetreuung durch Tagesmütter und -Väter oder einer Nachmittagsbetreuung in einer Ganztagsschule (GBS) geben. Die Sozial- und die Schulbehörde haben entschieden, die sogenannte &#8220;Kindertagespflege&#8221; für Schulkinder bis zum 14. Lebensjahr auch weiterhin täglich für den Nachmittag ab 13 Uhr zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1680&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Auch nach dem Jahr 2013 wird es in Hamburg für Eltern von Schulkindern eine Wahlfreiheit zwischen Kinderbetreuung durch Tagesmütter und -Väter oder einer Nachmittagsbetreuung in einer Ganztagsschule (GBS) geben. Die Sozial- und die Schulbehörde haben entschieden, die sogenannte &#8220;Kindertagespflege&#8221; für Schulkinder bis zum 14. Lebensjahr auch weiterhin täglich für den Nachmittag ab 13 Uhr zu finanzieren, so eine Pressemitteilung der Sozialbehörde von Mittwoch. Dies ist ein wichtiges Signal für eine künftige Wahlfreiheit zwischen schulischer und außerschulischer Nachmittags-Betreuung in Hamburg, das auch die Wahlfreiheit zwischen GBS und Hort betrifft: Denn eine Regelung in §18 des neuen &#8220;Landesrahmenvertrags für die ganztägige Bildung und Betreuung&#8221; GBS sieht vor, dass neben den Ganztagsschulen künftig auch Horte unbefristet &#8220;bis auf weiteres&#8221; bestehen bleiben. </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doch in den gut 10 Tagen seit Unterzeichnung des Landesrahmenvertrages hatten Auskünfte in Schulen und von Behördenseite, wonach Horte nach 2014 geschlossen würden, bei Eltern für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Vertreter der Verbände hatten dagegen ausdrücklich betont, dass der Vertrag einen Erhalt der Horte auch nach 2014 vorsehe. Diesen Passus hatten die Verbände in den monatelangen Gesprächen mit den Behörden demnach ausgehandelt, um den Eltern auch künftig die Wahl zwischen Betreuung in Hort oder Ganztagsschule zu ermöglichen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Entscheidung für die weitere Finanzierung der Kindertagespflege betrifft Eltern von etwa 1.380 Kindern in Hamburg, so die Angaben der Sozialbehörde. Die Einführung der Ganztagsschule habe bei diesen Eltern und Tageseltern die Sorge ausgelöst, dass &#8221; ab August 2013 alle Schulkinder, deren Eltern ihr Kind nach der Schule betreuen wollen, die neuen Ganztagsschulen nutzen sollen und somit eine finanzielle Förderung der Betreuung von Schulkindern in Kindertagespflege deshalb nicht mehr vorgesehen sei.&#8221; , heißt es in der Pressemitteilung der Sozialbehörde. Dies sei jedoch nicht der Fall.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Er sei sicher, dass diese Entscheidung bei allen Beteiligten &#8211; Kindern, Eltern und Tagespflegepersonen &#8211; auf eine sehr positive Resonanz stoßen werde, so Sozialsenator Detlef Scheele in der Pressemitteilung: „Tagesmütter und Tagesväter leisten eine sehr verantwortungsvolle Arbeit&#8230;Es ist wichtig, dass dieses flexible Betreuungsangebot erhalten bleibt&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Viele Eltern entschieden sich für die Tagespflege, weil sie eine flexible Betreuung ihrer Kinder auch in den Abendstunden und am Wochenende ermögliche. Außerdem seien die die Gruppen kleiner und überschaubarer als in GBS und Hort, so die Sozialbehörde. Schwerpunkt dieser Art der Betreuung seien die unter dreijährigen Kinder. Tagesmütter und -Väter seien aber auch für die Betreuung älterer Kinder bis zum vollendeten 14.Lebensjahr beliebt. Zudem biete die Kindertagespflege eine „familienähnliche“ Betreuung durch eine feste Bezugsperson, die zumeist im Haushalt von Eltern oder Tageseltern stattfinde und besonders intensiv auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingehen könne. K</span><span style="color:#000000;">indertagespflege werde zunehmend auch als &#8220;Erwerbstätigkeit ausgeübt&#8221;, zum Teil  in &#8220;Großtagespflegestellen&#8221;, in denen sich mehrere Tagespflegepersonen zusammenschlössen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">&#8220;Zuständig für die Beratung, Qualifizierung, Überprüfung und Vermittlung von Tagespflegepersonen sind in Hamburg die Tagespflegebörsen der bezirklichen Jugendämter&#8221;, schließt die Pressemitteilung der Sozialbehörde. <a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3283508/2012-02-08-basfi-kindertagespflege.html">http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3283508/2012-02-08-basfi-kindertagespflege.html</a></span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Dürfen Horte weiterbestehen oder nicht? Verwirrende Auskünfte in Schulen und von Behörde verunsichern Eltern und Erzieher</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/07/durfen-horte-weiterbestehen-oder-nicht-verwirrende-auskunfte-in-schulen-und-von-behorde-verunsichern-eltern-und-erzieher/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was stimmt denn nun:  Bleiben Horte in Hamburg ohne Befristung &#8220;bis auf weiteres&#8221; erhalten oder müssen Horte nach dem Jahr 2014 schließen?  Die betroffenen Eltern sind verunsichert. Die Angaben, die sie in Schulen, Horten und von Behördenseite erhalten, sind verwirrend.  &#8221;Die Horte werden nach 2014 geschlossen&#8221;, so die Auskunft in einigen Schulen, das erklärten jetzt auch Behördenvertreter auf Treffen von Elternräten in den Bezirken. Doch der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1664&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Was stimmt denn nun:  Bleiben Horte in Hamburg ohne Befristung &#8220;bis auf weiteres&#8221; erhalten oder müssen Horte nach dem Jahr 2014 schließen?  Die betroffenen Eltern sind verunsichert. Die Angaben, die sie in Schulen, Horten und von Behördenseite erhalten, sind verwirrend.  &#8221;Die Horte werden nach 2014 geschlossen&#8221;, so die Auskunft in einigen Schulen, das erklärten jetzt auch Behördenvertreter auf Treffen von Elternräten in den Bezirken. Doch der neue Landesrahmenbetrag für die ganztägige Bildung und Betreuung sieht etwas anderes vor. Denn dort ist keine Frist oder ein Ende der Horte vorgesehen. Vielmehr heißt es darin, dass die Horte &#8220;bis auf weiteres&#8221; bestehen bleiben. Dies gilt demnach auch für die Kita-Gutscheine nach den bisher geltenden Rahmenbedingungen. Im neuen Vertrag heißt es: </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><em><strong>§ 18 Auswirkungen auf den Landesrahmenvertrag „Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen“</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong><em>In Ausführung …..des Landesrahmenvertrages „Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen“ gilt, dass bei Inkrafttreten dieses Landesrahmenvertrages „ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen“ für bestehende Horte erstgenannter Landesrahmenvertrag bis auf weiteres gilt</em></strong><em>“ </em></span><span style="color:#000000;"><a href="http://www.hamburg.ganztaegig-lernen.de/vertrag-ueber-ganztagsbetreuung"><span style="color:#000000;">http://www.hamburg.ganztaegig-lernen.de/vertrag-ueber-ganztagsbetreuung</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Verbände, die den Vertrag nach langenVerhandlungen unterschrieben haben, haben auf diesem Passus bestanden. Sie haben damit in den Gesprächen mit den Behörden bewußt eine Wahlfreiheit zwischen Horten und Ganztagsschulen über das Jahr 2014 hinaus ausgehandelt. Die Geschäftsführerin des Alternativen Wohlfahrtsverbandes, Sabine Kümmerle, hatte dazu bei Unterzeichnung des Landesrahmenvertrages vor eine Woche erklärte: </span><span style="color:#000000;">&#8220;<em>Wir haben die Gelegenheit geschaffen, damit Eltern an den Standorten, wo es gar nicht geht, anders entscheiden können,&#8230; und um ihnen eine andere Betreuung anzubieten&#8221;.</em></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eltern, die seit Monaten gegen die mangelhalfte Umsetzung der Ganztagspläne des SPD Senats protestieren, haben in der vergangenen Woche noch einmal eine lange Liste von Mängeln bei Ausstattung, in punkto Räume und Personal der geplanten Ganztagsschulen und schulischen Nachmittagsbetreuung </span><span style="color:#000000;">zusammengestellt </span><span style="color:#000000;"> Ein w</span><span style="color:#000000;">ichtiger Punkt ist dabei das Mittagessen. </span><span style="color:#000000;">Beunruhigend dazu das jüngste Ergebnis einer ernährungswissenschafltichen Untersuchung von Schulkantinen: &#8221; Mehr als 90 Prozent der deutschen Schulkantinen haben Qualitätsmängel&#8221;. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am Wochenende berichtete, kritisieren die Wissenschaflter die „schlechte Hygiene“, das Essen in Schulkantinen sei ferner fade, verkocht und es fehle an Vitaminen.  <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/schulkantinen-das-kind-muss-essen-11637925.html"><span style="color:#000000;">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/schulkantinen-das-kind-muss-essen-11637925.html</span></a> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eine kleine Anfrage des Abgeordneten der CDU Fraktion in der Bürgerschaft, Walter Scheuerl, aus der letzten Wochen soll nun Klarheit über die Zukunft der Horte und Kita-Gutscheine schaffen. In acht Fragen geht es in der Anfrage um die Wirksamkeit des Paragraphen 18, um den Erhalt der Horte, um die künftige Regelung von Kita-Gutscheinen und um die Wahlfreiheit der Eltern zwischen Hort und Ganztagsschule.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Hier der Link zu der Anfrage und allen darin enthaltenen Fragen: <a href="http://www.walterscheuerl.de/resources/SKA_Scheuerl_20_3115_GBS_Nachmittagsbetreung_und_Hort.pdf"><span style="color:#000000;">http://www.walterscheuerl.de/resources/SKA_Scheuerl_20_3115_GBS_Nachmittagsbetreung_und_Hort.pdf</span></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kleine Anfragen muß der Senat nach acht Tagen beantworten, damit sollte in wenigen Tagen endlich für alle Eltern auch beantwortet sein, welche Betreuungsangebote es für ihre Kinder in Hamburg in Zukunft geben wird.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
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		<title>5.Treffen des GBS Elternprotests: Welche Folgen hat Paragraph 18 für Horte? &#8211; Ganztagsschule verdrängt Kitas und Krippen</title>
		<link>http://kirschsblog.wordpress.com/2012/02/04/das-5-treffen-des-gbs-elternprotestsetzwerktreffen-welche-folgen-hat-%c2%a7-18-des-neuen-landesrahmenvertrags-fur-horte-und-eltern-ganztagsschule-verdrangt-kitas-und-krippen-das-5-gbs-netzwer/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer geglaubt hatte, der Elternprotest gegen die SPD Ganztags-Schulreform sei jetzt beendet, der hat sich geirrt. Zwar haben Träger, Verbände und Behörden den &#8220;Landesrahmenvertrag für die Ganztägige Bildung und Betreuung&#8221; (GBS) vor einer Woche unterschrieben, aber an den Problemen, an Raumnot und Personalsorgen in bestehenden und künftigen Ganztags- und GBS-Schulen  hat sich wenig geändert. Das machten Eltern und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1633&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Wer geglaubt hatte, der Elternprotest gegen die SPD Ganztags-Schulreform sei jetzt beendet, der hat sich geirrt. Zwar haben Träger, Verbände und Behörden den &#8220;<em>Landesrahmenvertrag für die Ganztägige Bildung und Betreuung</em>&#8221; <em>(GBS)</em> vor einer Woche unterschrieben, aber an den Problemen, an Raumnot und Personalsorgen in bestehenden und künftigen Ganztags- und GBS-Schulen  hat sich wenig geändert. Das machten Eltern und Erzieher aus ganz Hamburg bei ihrem 5. Netzwerktreffen deutlich. Umso wichtiger ist für viele Eltern Paragraph 18 des neuen Vertrages, der die Horte betrifft. Demnach können die Horte im Gegensatz zu früheren Ankündigungen des Senats ohne Befristung „bis auf weiteres“ bestehen bleiben. Die Frage vieler Eltern und Erzieher am Donnerstag: Was bedeutet das und wie wird dieser Paragraph umgesetzt?</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wieder waren Eltern und Erzieher gekommen, darunter immer noch Eltern, die  sich grundsätzlich  über die Ganztagspläne informieren wollten. Denn noch immer gibt es einen erheblichen Informationsmangel über die geplanten Ganztagsschulen und GBS, das wurde auch an diesem Abend wieder klar. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eine Folge der Ganztagsreform, die an einigen Schulen für erheblichen Ärger bei Eltern und Betroffenen sorgt: Die Erweiterung des Schulbetriebs in den Nachmittag führt nicht nur zu einer Verdrängung von Horten. Verdrängt werden auch die kleineren Elementarkinder in Kitas und sogar die Krippen, die doch eigentlich von der Einführung der Ganztagsschule profitieren sollten. Denn durch das Schließen der Horte, so die Auskunft von Behörden und Schulsenator bisher, sollte ja eigentlich Platz für Krippen geschaffen werden. Doch an einigen Standorten, so berichten Eltern, würden jetzt die Kita-Räume von den Schulen gebraucht, die überraschten Eltern und Träger der Kitas und Krippen müssten nun ganz schnell neue Räume finden, so zum Beispiel im Fall der künftigen gebundenen Ganztagsschule Rellinger Straße in Eimsbüttel oder in der Schule Tornquiststraße, das berichteten die Eltern am Donnerstag Abend.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">„An vielen Standorten funktioniert GBS und GTS so nicht“, so ein Teilnehmer. &#8220;Wir können einfach keine weitere Gruppe mehr aufmachen, wir haben dazu keinen Platz&#8221;, sagt eine andere Mutter. &#8220;Man muß Gruppen für Kurse oder Hausaufgaben trennen können, wir können nicht alle in einen Raum sperren&#8221;, so die Mutter. Auch die Lehrer hätten keinen Arbeitsplatz.  Platzmangel ist eine der Hauptkritikpunkte der Eltern. Selbst die Vorschule hätte keine eigenen Klassen, so ein Mutter. In einigen Schulen würden nachmittags auch Räume für den Förderunterricht gebraucht, die Hortkinder würden schon in Bibliotheken &#8220;ausgelagert&#8221;. Für Kinder, die nach dem Vormittag erst einmal Ruhe bräuchten, müßte es statt roter Ohrschützer Rückzugs- und Ruheräume geben, so die Eltern.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">&#8220;Was ist mit den 40 Prozent Kindern, die nachmittags keine Gruppen und Kurse mehr wollen, sondern nur frei spielen wollen&#8221;, so eine andere Mutter. &#8220;Für diese Kinder gibt es keine Räume, da alle mit Gruppen belegt sind&#8221;. Und wer betreut sie auf dem Pausenhof?, fragt eine andere Mutter. Sie ist seit Monaten als Pausenhelferin in der Schule im Einsatz: &#8220;Was ich in den Pausen erlebe, finde ich gruselig&#8221;. Es gebe Auseinandersetzungen, der Altersunterschied sei erheblich, es gebe Konflikte, &#8220;viele Kinder kommen da zu mir, sie brauchen eine Bezugsperson&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es zeichne sich schon jetzt ab, dass es große Personalprobleme geben werde, erklärt eine Erzieherin und Betriebsrätin. &#8220;Wer will das noch machen, für die kurze Zeit am Nachmitag&#8221;, so ihre Kritik, der Landesrahmenvertrag habe die Bedingungen für das Personal verschlechtert, ua. dadurch, dass die Träger zusätzlich 10 Prozent mehr Kinder beim Essen betreuuen sollen. Schwierig werde auch die Frühbetreuung, für die künftig die Schulen zuständig sein sollen. Beim Personal werde es, so die Kritik, unter diesen Bedingungen eine hohe Fluktuation geben. Was, so wurde außerdem gefragt, passiert eigentlich, wenn Betreuer-Stellen unbesetzt bleiben?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Völlig unklar sei ferner immer noch die Organisation des Essens, für das künftig auch die Schulen zuständig sein werden. Es gebe immer noch keine klare Regelung für die sozial gestaffelten Essenspreise und die gestaffelten Gebühren für die Randbetreuung, kritisierten die Eltern. Kritik gab es auch zum Thema Flexibilität der GBS-Abholzeiten. Die starren Zeiten seien ein Problem für Eltern, ebenso die Verpflichtung für drei Tage bei der Nachmittagsbetreuung.  Viele Eltern bräuchten an weniger als drei Tagen Betreuung, andere auch einmal mehr.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> Aus allen kritischen Punkten stellten die Teilnehmer dieses Netzwerktreffens eine lange Mängelliste zusammen, darunter auch Punkte wie Reinigung und Evaluation. Gefordert wurde ferne eine &#8220;Stoppregelung&#8221; für den Fall, dass die Betreuung in der Schule nicht klappt.</span></p>
<h2><span style="color:#000000;">Paragraph 18,  der Erhalt der Horte und die Kita-Gutscheine</span></h2>
<p><span style="color:#000000;">Ein besonders wichtiger Punkt für Eltern wie Erzieher an diesem Abend: Paragraph 18 des neuen GBS Landesrahmenvertrages. Der Paragraph sieht vor, dass Horte ohne Befristung &#8220;bis auf weiteres&#8221; bestehen bleiben. Angesichts der umfangreichen Mängelliste bei der Einführung von Ganztagsschulen und GBS bietet sich den Eltern damit eine wichtige Alternative zu den geplanten GBS und GTS Schulen. Denn mit Paragraph 18 haben die Eltern auch in Zukunft die freie Wahl zwischen Ganztagsschule und Hort. Die Geschäftsführerin des Alternativen Wohlfahrtsverbandes, Sabine Kümmerle, hatte dazu bei Unterzeichnung des Landesrahmenvertrages vor eine Woche erklärte:</span></p>
<p><span style="color:#000000;">&#8220;Wir haben die Gelegenheit geschaffen, damit Eltern an den Standorten, wo es gar nicht geht, anders entscheiden können,&#8230; und um ihnen eine andere Betreuung anzubieten&#8221;. Die Verbände haben folglich vor Unterschreiben des Vertrages die Veränderung des Paragraphen 18 bewirkt, und erreicht, dass es keine Frist mehr gibt, nach der die Horte aufgelöst werden müssen. Die Verbände gehen nun also auch davon aus, dass Paragraph 18 gilt und die Horte  unbefristet bestehen bleiben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doch in der Frage der Umsetzung des Paragraphen 18  gibt es in den Horten, bei Erziehern und Eltern Verunsicherung. In Horten gehe  man weiter davon aus, dass der bisher gültige Paragraph 2 Absatz 2  des älteren Landesrahmenvertrages &#8220;Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen&#8221; weiter gilt, berichten Teilnehmer. Demnach würden alle Horte bei Einführung der ganztägigen Betreuung geschlossen. Allerdings, dieser Paragraph 2Absatz 2 bezieht sich auf eine &#8220;Betreuung an Primarschulen&#8221; <em>  <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/1830150/data/landesrahmenvertrag-neu"><span style="color:#000000;">http://www.hamburg.de/contentblob/1830150/data/landesrahmenvertrag-neu</span></a>.  </em>Doch die Primarschule wurde nach dem Volksentscheid im Sommer 2010 nicht eingeführt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Um mögliche Unsicherheiten über das Weiterbestehen der Horte und die Wirksamkeit des Paragraphen 18 im LRV GBS bei allen Betroffenen aus dem Weg zu räumen, hat der Abgeordnete der CDU Fraktion Walter Scheuerl am 3.2. eine kleine Anfrage  in der Bürgerschaft eingereicht. </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Darin stellt er 8 Fragen.  Er beginnt mit der Frage, ob der Senat vorhabe, Paragraph 18 des LRV GBS ohne zeitliche Begrenzung zu erfüllen. In einer weiteren Frage geht es um die künftige Regelung der Hort-Gutscheine. Es wird außerdem gefragt, ob es möglich sein wird, Kinder vormittags in eine GBS Schule und nachmittags in einem Hort anzumelden, ob es für Eltern mit Anspruch auf Kita Gutschein ein Wahlrecht zwischen GBS Nachmittagsbetreuung und externem Hort geben wird und ob dies auch für künftige Schülergenerationen gelten wird. Gefragt wird ferner nach der weiteren Zukunft von Horten und außerdem, ob die Regelungen auch für Kinder aller Altersstufen bis 14 Jahren gelten.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kleine Anfragen müssen nach 8 Tagen beantwortet werden. Dann wird es hoffentlich auch Sicherheit für alle Eltern über die Umsetzung und Folgen des Paragraphen 18 und über die Zukunft der Horte geben</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Drucksachennummer der Kleinen Anfrage wird erst in der nächsten Woche bekannt.</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zwischenmeldung: Glücksfall für den Geschichtsunterricht &#8211; Tonaufnahme mit Otto von Bismarcks Stimme in New York entdeckt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirschsblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Eltern erleben in diesen Wochen Freud und Leid des Geschichtsunterrichts. Freude, weil ihre Kinder immerhin etwas über ihre Wurzeln erfahren, Leid, weil es so mühsam ist. Thema der neunten Klassen war zuletzt das neunzehnte Jahrhundert, speziell Otto von Bismarck. Für viele Schüler ist das ziemliche Quälerei, denn beim Lernen für dieses Thema waren sie bisher aufs Lesen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kirschsblog.wordpress.com&amp;blog=26574676&amp;post=1608&amp;subd=kirschsblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>Eltern erleben in diesen Wochen Freud und Leid des Geschichtsunterrichts. Freude, weil ihre Kinder immerhin etwas über ihre Wurzeln erfahren, Leid, weil es so mühsam ist. Thema der neunten Klassen war zuletzt das neunzehnte Jahrhundert, speziell Otto von Bismarck. Für viele Schüler ist das ziemliche Quälerei, denn beim Lernen für dieses Thema waren sie bisher aufs Lesen angewiesen und mußten sich durch Schulbücher und viele Geschichtsseiten im Internet arbeiten. Nun wird Reichskanzler Otto von Bismarck durch eine überraschende Entdeckung plötzlich ganz lebendig. Zum ersten Mal nach dem Tod des Reichskanzlers vor 114 Jahren kann man ihn sprechen und singen hören. In der Nähe von New York ist eine 123 Jahre alte Wachswalze mit einer Aufnahme von Otto von Bismarcks Stimme aufgetaucht.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es war der 7. Oktober 1889, ein knappes halbes Jahr vor seinem Rücktritt als Kanzler, da kam eine Art reisender Handels-Vertreter für Hifigeräte des 19. Jahrhunderts zu Otto von Bismarck nach Friedrichsruh vor den Toren Hamburgs gereist. Theo Wangemann, Repräsentant der Edison-Company, überredete Bismarck zu einer Probe- Tonaufnahme auf der Wachswalze eines Edison Phonographafen. Nach dieser Aufnahme sei viele Jahre gesucht worden, erklärt der Historiker und Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Ulrich Lappenküper. Sie ist nun im Edison Archiv in New Jersey bei New York überraschend entdeckt worden, wie die &#8220;New York Times&#8221; am Montag berichtete. Jetzt kann man sie auf der Seite des Edison National Historic Park in West Orange, New Jersey anhören.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Als sensationell bezeichnet Historiker Lappenküper den Inhalt der Aufnahme &#8211; keine staatstragende Rede, sondern drei Lieder: Das amerikanische Volkslied &#8220;In Good Old Colony Times&#8221;, das Studentenlied &#8220;Gaudeamus Igitur&#8221;, und &#8211; das ist für Historiker Lappenküper die &#8221; Sensation in der Sensation&#8221;: Kanzler Bismarck stimmt die ersten Zeilen der franzäsischen Nationalhymne „Marseillaise“ an. Dies sei &#8220;nicht nach Geschmack der Mehrzahl seiner Verehrer&#8221; gewesen, erklärt Lappenküper und &#8220;von der zeitgenössischen deutschen Presse bezeichnenderweise&#8221; verschwiegen worden. <a href="http://www.bismarck-stiftung.de/index.php/aktuelles">http://www.bismarck-stiftung.de/index.php/aktuelles</a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Neben den Liedern in drei verschiedenen Sprachen zitiert Bismarck auf der Tonaufnahme die ersten Zeilen des Uhland-Gedichts &#8220;Als Kaiser Rothbart lobesam&#8221; und schließt auch noch den &#8220;Rat eines Vaters an seinen Sohn&#8221;, bei Arbeit, Essen und Trinken maßzuhalten. Er hat dabei keineswegs, wie bisher überliefert, eine hohen &#8220;Fistelstimme&#8221;, sondern eine kräftige Männerstimme. Allerdings muß man schon sehr genau hinhören – zwischen dem Rauchen und  Kratzen der Wachswalze ist er schwer zu verstehen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Warum der Kanzler die Hymne seines ErzrivalenFrankreichs gesungen hat?“ „Bismarck war ein sehr, sehr geistreicher Mann“, zitiert die „New York Times“ seinen Biografen Jonathan Steinberg. Ausgerechnet die Hymne Frankreichs zu zitieren „muss ihn selbst großartig amüsiert haben“, heißt es dazu in einem Bericht des Focus</span>. <a href="http://www.focus.de/kultur/diverses/geschichte-otto-von-bismarck-der-singende-kanzler_aid_709131.html">http://www.focus.de/kultur/diverses/geschichte-otto-von-bismarck-der-singende-kanzler_aid_709131.html</a>, <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/31/science/bismarcks-voice-among-restored-edison-recordings.html?_r=1">http://www.nytimes.com/2012/01/31/science/bismarcks-voice-among-restored-edison-recordings.html?_r=1</a></p>
<h2>HIER KANN MAN SICH DIE AUFNAHME ANHÖREN:</h2>
<h2><a href="http://www.nps.gov/edis/photosmultimedia/audio-wangemann-1889-1890-european-recordings.htm">http://www.nps.gov/edis/photosmultimedia/audio-wangemann-1889-1890-european-recordings.htm</a></h2>
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